Weihnachtsmarkt-Report Teil 4

Weihnachtsmärkte findet man zurzeit fast überall. Da es in Dinslaken keinen eigenen gibt, wurde stattdessen ein Adventsmarkt initiiert.

Von Weitem hört man schon Kindergelächter. Ein gutes Zeichen für einen Weihnachtsmarkt, wie ich finde. Schnell wird auch klar, woher das Lachen kommt. Auf dem Dinslakener Altmarkt fährt ein kleiner süßer Zug, in dem die Kinder einsteigen können. Da möchte man doch glatt noch mal Kind sein.

Überhaupt werden auf dem kleinen Adventsmarkt rund um den Altmarkt Kindheitserinnerungen wach: So bietet die Feuerwehr die Möglichkeit an, Stockbrot über einer Feuerschale zu machen. Wann habe ich das letzte Mal den Geschmack von Stockbrot im Mund gehabt? An irgendeiner Stelle ist es immer etwas zu dunkel geworden und war dennoch mit das leckerste Brot aus Kindheitstagen. Schmeckt es doch nicht nur nach Brot, sondern zugleich auch nach einem Abenteuer. Die wärmende Glut sorgt bei den derzeit eher kälteren Temperaturen außerdem für einen absoluten Wohlfühlfaktor. Wenn schon kein Kamin zu Hause, dann eben eine Feuerschale auf dem Adventsmarkt.

Überhaupt überzeugt der kleine Adventsmarkt mit außergewöhnlichen Angeboten: Die Stände werden von vielen Hobbybäckern und Künstlern betrieben und sorgen nicht nur für eine heimelige Atmosphäre, sondern hinterlassen auch den Eindruck, dass die Standbetreiber hier noch wirklich gerne stehen. Habe ich in den letzten Wochen immer mehr festgestellt, dass es den Betreibern auf den rein kommerziellen Märkten, die jeden Tag dort stehen (müssen), oftmals an Freude und Lust fehlt, ist hier das Gegenteil der Fall: Es wird geklönt und gelacht und neben selbst gebackenen Waffeln bekomme ich einen leckeren Bratapfellikör mit Sahne und Zimt. Hmm, jetzt kann Weihnachten kommen!

 

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