Ein Mensch zu sein …

… wünschte sich Arielle im gleichnamigen Disney-Film. Für viele Menschen bestand seitdem eher der gegenteilige Wunsch: sie wollen einmal eine Meerjungfrau sein. Seit einigen Jahren ist daher eine neue Sportart total im Trend: das Meerjungfrauenschwimmen.

Bevor es losgehen kann, muss Frau sich natürlich erst mal in die Monoflosse begeben. Sieht in den meisten Fällen doch etwas amüsant und nicht so grazil aus, wie wir es vielleicht gern hätten. Ist die Flosse aber einmal an, macht sie ganz erstaunliche Sachen mit einem weiblichen Körper: Die Taille kommt schlank hervor und das Becken wirkt nicht so breit, wie am Lande. Wie gemacht also, um einmal grazil durchs Wasser zu gleiten.

So eine Flosse hat schon etwas …

Nur dass das mit dem Gleiten noch nicht ganz so einfach ist. In der Tat muss man sich erst mal an die ungewohnte Bewegung gewöhnen (der Bauchmuskelkater am nächsten Tag kann ein Lied davon singen). Hat man den Dreh aber einmal raus, kommt man mit der Flosse schnell vorwärts. Ein kräftiger Schlag und schon sind einige Meter zurückgelegt. Hört sich nicht nur spaßig an, sondern ist auch so. Im Delfin-Stil schwimmt es sich mit Einsatz der Flosse besonders gut, doch am meisten Spaß macht das Tauchen.

Ist der Kopf einmal abgeschaltet und versucht man nicht normal zu schwimmen, was in der Tat dann eher einem nassen Hund gleicht, lässt es sich mit der Flosse ohne Probleme länger im Wasser aushalten. Wäre nur noch die Tatsache, dass wir leider nicht, wie damals Arielle, unter Wasser atmen können. Aber das ist ein Problem, dem ich mich bei einem meiner nächsten Ausflüge widmen werde.

Fotos: Heike Cervellera

 

 

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