Eine Reise in die Buchdruckkunst

Als Journalistin sind Zeitungen und Magazine das täglich Brot. Einmal hinter die Kulissen der Buchdruckkunst zu schauen, ist daher mehr als interessant gewesen.

Der Anlass unseres Besuches beim bekannten Neukirchen-Vluyner Buchdrucker Fritz van Rechtern hatte allerdings einen etwas traurigen Anlass: Der 62-Jährige geht in den Ruhestand und schließt die seit 1895 bestehende Buchdruckerei. Viele der alten Geräte, die van Rechtern besitzt, geben einen Einblick, wie die Zeitungs- und Magazinproduktion noch vor vielen Jahren ablief. Schnell wird deutlich, dass die Buchdrucker eine ganze Menge beachten mussten und das die Arbeit vor allem eins mit sich brachte: Sehr viel Liebe zum Detail.

Mit großen Augen begutachte ich die großen Setzmaschinen, die gewaltig auf mich wirken. Ich habe großen Respekt vor den Buchdruckern, die an den Geräten ihre tägliche Arbeit erledigt haben. Eine leichte Gänsehaut läuft mir über den Rücken, denn hier scheint die Geschichte des Buchdruckes lebendig zu sein und damit verbunden entsteht das Gefühl, dass Johannes Gutenberg stets über diese kleine Druckerei wachte.

 

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