Aprikosenküsse – Claudia Winter

Der Kauf dieses Romans war ganz kurz entschlossen: Ich war im Urlaub und brauchte noch Lesenachschub. So viele deutschsprachige Bücher gab es allerdings nicht und daher fiel meine Wahl auf das Buch von der Autorin Claudia Winter. Nicht nur das Cover machte Lust aufs Lesen, sondern auch der Klappentext: Eine junge Foodjournalistin auf Abwegen in Italien. Ein Urlaubsroman im Urlaub – genau meine Vorstellung von Entspannung.

Die Geschichte spielt in dem fiktiven Örtchen Montesimo in der Toskana. Hanna, die Protagonistin des Buches, muss in die Toskana reisen, denn ihre letzte Restaurantkritik führte – ungewollt – dazu, dass die Besitzerin des Restaurants gestorben ist. Da Hanna einen kleinen Tick hat, kommt sie unerwartet in den Besitz der Urne der verstorbenen Guiseppa Camini, die sie natürlich zurück nach Italien bringen muss. Für Hanna beginnt nicht nur eine Reise zu sich selbst, sondern auch unerwartet in ihre Vergangenheit. Und natürlich gibt es auf dem Hof der Caminis einen attraktiven Mann, Fabrizio, der dummerweise, so das Testament seiner Oma, eine Frau ehelichen muss, bevor er das Erbe antreten darf.

Die Geschichte ist durch die zwei sturen und hitzigen Charaktere amüsant und schnell weg zu lesen. Die gekonnt atmosphärische Beschreibung des fiktiven Örtchens lässt den Leser zugleich in die Toskana eintauchen: La Dolce Vita lässt grüßen und beim Lesen des Romans wird nicht nur der Hunger auf eine gute Pasta geweckt, sondern auch die Lust auf eine Italienreise.

Dieser Roman hat mich überzeugt, so dass Winters nächster Roman bereits auf meinem Wunschzettel steht. Fazit: