Im Schokoladenhimmel!
Schokolade, überall Schokolade … Was für mich anfangs wie ein Traum wirkte, sollte sich im Café Peerbooms, in der Kempener Innenstadt, in Realität verwandeln.
Dorthin ging es nämlich zum Chocolatier-Workshop. Und ein Chocolatier-Workshop beginnt nicht ohne? Na, eine heiße Schokolade. Für eine Kakao-Liebhaberin wie mich ein absolutes Plus und der passende Anfang für einen Einstieg in die Herstellung von Pralinen. Schon allein der Blick durch den Kellerraum, in der sich die geheimnisvolle hauseigene Pralinenfabrik befindet, brachte meine Augen zum Glänzen. SCHOKOLADE! In jeglicher Form. Geschmolzen, am Stück, zur Dekoration.
Um den Hygienevorschriften auch gerecht zu werden, wurde ich erst mal in einen weißen Kittel gepackt. Gleich darauf ging es aber los und ich durfte meine eigenen Pralinen herstellen. Als Grundkörper diente ein Gemisch aus Marzipanrohmasse, Puderzucker und geriebenen Haselnüssen. Klingt gut. Und schmeckte auch gut, man muss ja schließlich wissen, was man da verarbeitet.
Mit zahlreichen verschiedenen Toppings durften wir unsere Pralinen dann verzieren, nachdem sie im Schokobad eingetaucht wurden. Die einen bekamen Krokant als Topping, die anderen Pistazie. Jeder konnte seine Schokolade so individualisieren und ihr einen ganz eigenen Touch geben.
Als ich am Ende meines Workshops meine Urkunde als Hilfs-Chocolatier überreicht bekommen habe, gab mir der Meister selbst den Tipp, die Pralinen in einer geschlossenen Dose zu lagern, damit sie lange halten. Ich glaube, er kannte meine Vorliebe für Schokolade nicht. Lange gehalten haben die kleinen Köstlichkeiten nämlich nicht. Aber ich bin ja jetzt Hilfs-Chocolatier und kann daher jederzeit für Nachschub sorgen.