15. Nov 2020 · Blog

Wandern im Diersfordter Wald

Der zweite Lockdown ist in vollem Gange und ihr wollt mal wieder raus? Dann empfehle ich euch eine Wanderung durch den Diersfordter Wald.

Home Office steht nicht erst seit dem erneuten Lockdown bei mir wieder an der Tagesordnung. Zwar bin ich ab und an noch mal im Büro, aber doch auch wesentlich mehr als sonst zu Hause. Daher versuche ich zumindest abends und am Wochenende etwas spazieren zu gehen, um nicht nur frische Luft zu tanken, sondern auch etwas anderes zu sehen und mich zu bewegen. Wenn ich dann noch das Glück habe und ein paar Sonnenstrahlen herauskommen und ich so Sonnenstrahlen für die trüben Wintertage sammeln kann, bin ich selig.

Nachdem ich in den letzten Monaten wirklich viel durch meine Heimatstadt Moers spaziert bin und auch dort viele neue Ecken entdeckt habe, freue ich mich, ab und an auch mal neue Gegenden am Niederrhein zu entdecken. Nachdem ich auf dem Blog bei Moose around the world wunderschöne Fotos von einer Wanderung über einen Bohlenweg gesehen habe, wollte ich auch unbedingt mal wieder einen Bohlenweg entdecken.

Auf gehts!

Ziel: Diersfordter Wald

Als Ziel habe ich mir den Diersfordter Wald ausgesucht. Schon im letzten Jahr bin ich auf dem Ameisenpfad durch den Naturpark Hohe Mark gewandert und deshalb war ich sehr gespannt, einen weiteren Wald, der zum Naturpark gehört, zu entdecken. Gestartet bin ich am Wanderparkplatz am Diersfordter Wald (Südeingang – Kreuzung Emmericher Str. (B8)/Diersfordter Str. (L480) ). Man kann sich zwischen zwei verschiedenen Routen entscheiden: der Hirschkäferroute und dem Moorerlebnisweg. Möglich ist es natürlich auch, beide Routen miteinander zu verbinden – so habe ich es gemacht 🙂

Perfekte Beschilderung!

Es geht erst mal durch ein Gitter, da es in dem Waldgebiet auch zahlreiche Tiere gibt, die man mit Glück sehen kann. Mufflons, Damhirsche, Rotwild und Wildschweine sind in diesem Gebiet zu Hause. Da ich mittags unterwegs war und auch noch einige andere Spaziergänger da waren, habe ich leider keine Tiere sehen können, wohl aber deren Fußspuren. Auch irgendwie sehr spannend!

Lass uns hier raus!

Schon nach den ersten paar Metern merke ich, wie gut es tut, hier durch den Diersfordter Wald zu laufen. Die Luft ist sehr klar und die Motorengeräusche verschwinden immer mehr. Irgendwann ist nur noch das Rascheln der Blätter zu hören und vereinzelt Gesprächsfetzen von anderen Spaziergängern. Ansonsten ist es still. Die Sonne zeigt sich auch gnädig und scheint durch das Blätterkleid der Bäume hindurch. Glücklich strecke ich das Gesicht in Richtung Sonne und genieße die Sonnenstrahlen bei beinahe frühlingshaften Temperaturen.

WALL-E?

Wer aufmerksam durch den Wald läuft, entdeckt immer wieder die verschiedensten Sachen. Sei es in den Beobachtungskanzeln, die frei zugängig sind und von denen aus man einen sehr guten Ausblick hat, oder auch am Wegesrand. Bei dem ein oder anderen Objekt hat bestimmt jemand nachgeholfen, aber nichtsdestotrotz lädt es zum Schmunzeln und längerem Bestaunen ein.

der Bohlenweg.

Nach der guten Hälfte der Hirschkäferroute biege ich in den Moorerlebnisweg ein, schließlich möchte ich auch über den schönen Bohlenweg laufen. Auch dieser Weg ist sehr abwechslungsreich und bietet wunderschöne Naturansichten. Nicht selten bleiben Spaziergänger stehen und machen Fotos von dieser wunderschönen Farbenpracht, die der Spätherbst bietet.

7 Kilometer Durchatmen

Die Anspannung der letzten Wochen fällt bei diesen Anblicken nach und nach immer mehr ab. Insgesamt beläuft sich der Rundwanderweg, der beide Routen einschließt, auf knapp 7 Kilometern. Eine sehr angenehme Strecke für einen Nachmittagsspaziergang. Wer zwischendurch etwas pausieren möchte, kann sich auf Baumstämme setzen, eine Tasche für Abfälle sollte man allerdings dabei haben, da es aufgrund der Wildtiere keine Abfallbehälter gibt. Bitte nehmt euren Müll auch wieder mit, damit der Naturpark so sauber bleibt, wie er derzeit ist.

Die Hirschkäferroute könnte wirklich gut auch Farnweg heißen, sooft wie der Farn auf dieser Route vertreten ist. Meterweit sind nur Flächen voller Farn zu sehen – ein wunderschöner Anblick. Nach gut anderthalb Stunden bin ich wieder am Ausgangspunkt angekommen und bin mir sicher, dass ich diesen Weg noch mal laufen werden. Vielleicht zu einer anderen Jahreszeit, um die Veränderungen der Natur zu sehen.

Wie ist es bei euch, seid ihr gerade auch viel draußen unterwegs? Die nächsten Ideen für Entdeckungen am Niederrhein stehen übrigens schon und es wird bald neue Blogposts geben. Folgt mir gerne auf Instagram und Facebook und erfahrt, wenn es etwas Neues gibt. Bis bald!

  • unbezahlte und unbeauftragte Werbung: Dieser Blogbeitrag enthält eine Verlinkung zu Moose around the world und eine Verlinkung und Informationen zum Naturpark Hohe Mark. Ich wurde dafür nicht bezahlt, sondern es ist eine reine Herzensempfehlung!
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